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Drehscheibe Lausitz vom 19.07.2019
 

 
 

Borbet Sachsen mit Betriebsrat
19.07.2019 16:20:46

Kodersdorf. Kodersdorf. Die Borbet Sachsen GmbH in Kodersdorf hat jetzt als letzter Standort der Unternehmensgruppe einen Betriebsrat. Laut IG Metall haben sich über 70 Prozent der Beschäftigten an der Wahl beteiligt. Der neue Betriebsrat besteht aus elf Mitgliedern, fast die Hälfte davon sind polnische Mitarbeiter. „Die Kolleginnen und Kollegen haben jetzt die Möglichkeit, sich für ihre berechtigten Interessen einzusetzen“, so Gewerkschaftssekretär Uwe Garbe. Auch die Geschäftsleitung begrüßt die Bildung des Betriebsrates. Die Borbet Sachsen GmbH fertigt am Standort Kodersdorf mit über 500 Beschäftigten Leichtmetallräder für die Automobilindustrie.

Neuer Sportplatz
19.07.2019 16:20:18

Kirschau. Kirschau. Der sanierte Kirschauer Sportplatz ist am Mittwoch mit einem Kinderfußballturnier für die Nutzung freigegeben worden. Hinter der Körse-Halle sind seit Herbst 2018 ein Kunstrasenplatz, ein Bolzplatz, eine 60-Meter-Laufbahn und eine Weitsprunganlage entstanden. Die der Niederung der Spree gelegene Anlage war in den vergangenen Jahren mehrmals von Hochwasser überflutet worden. Deshalb ist das Areal um etwa einen Meter aufgeschüttet worden um so besser geschützt zu sein. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf circa eine Million Euro. (um)

Glockenprojekt kurz vor der Vollendung
19.07.2019 16:19:33

Baruth. Baruth. Der Glockenförderverein Baruth konnte bis jetzt 118.000 Euro an Spendengeldern für die neuen Glocken der Kirche einsammeln. Gebraucht werden über 130.000 Euro. Der neue Glockenstuhl steht fertig in der Zimmerei. Die beiden neuen Bronzeglocken wurden im Mai im badischen Neunkirchen gegossen. Ein Termin für das Einheben ist noch nicht bekannt. Derzeit wird noch am Dach und der Fassade des Turms gearbeitet. Zum 200-jährigen Kirchweihfest im November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bereits 2010 hatte der Kirchgemeinderat beschlossen, das verschlissene Geläut komplett zu erneuern. (um/bw)

Zeugenaufruf „Versuchter Raub“
19.07.2019 16:18:46

Hoyerswerda. Die Polizei in Hoyerswerda bittet weiter um Mithilfe. Nach dem versuchten Raubüberfall im Stadtgebiet am Montag hat sich eine Frau gemeldet und zwei weitere Fälle geschildert. Sie hat am Dienstagnachmittag im Bereich des Waldfriedhofes Hoyerswerda beobachtet wie ein unbekannter Täter dort einer älteren Dame in den Fahrradkorb griff und einen Beutel gestohlen hat. Sie hat ihn später gefunden. Dabei wurde sie von einer Frau angesprochen die schilderte, dass am Montag im gleichen Bereich, durch den selben, Täter versucht worden war, ihr die Tasche aus der Hand zu reißen.
Die Ermittler bitten nun, die beiden geschädigten Damen sich unbedingt bei der Polizei in Hoyerswerda zu melden.

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Millionenspritze
19.07.2019 15:23:34

Cottbus. Cottbus erhält vom Land Zuwendungen in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro. Eine Vereinbarung über die Teilentschuldung der Stadt ist gestern unterzeichnet worden. Das Land stellt die Summe für die Absenkung des Kassenkreditbestandes in den kommenden fünf Jahren zur Verfügung. Cottbus verpflichtet sich zu einem eigenen Beitrag in Höhe von gut 25 Millionen Euro.

Am 1. Januar 2019 trat die Richtlinie des MIK zur Teilentschuldung der drei kreisfreien Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) in Kraft. Damit soll das Handlungsvermögen der kreisfreien Städte optimiert und erhalten werden. pm/bw

Hauptstraße dicht
19.07.2019 15:21:27

Großkoschen. Wegen des Triathlon am Senftenberger See kommt es am Sonntag von 11 bis 13 Uhr zu Straßensperrungen in Großkoschen. Eine Durchfahrt ist in dieser Zeit nicht möglich teilt der Veranstalter mit. Es geht über 750m Schwimmen, 22km Radfahren und 5 km Laufen. Dabei sind 300 Sportler aus Brandenburg und Sachsen.

Besonders spektakulär wird wieder der Staffelwettbewerb, bei dem jeweils ein Sportler eine Disziplin absolviert heißt es. Er startet um 11.45 Uhr mit dem Schwimmen im See unterhalb der See Sporthalle am Amphitheater. Die Radstrecke führt dann durch Großkoschen und auf der Umgehungsstraße vier mal über den Koschenberg. Die Laufstrecke führt entlang des Seeufers. Das Ziel ist an der Seesporthalle. pm/bw

"Bangladesch – andere Perspektiven“
19.07.2019 15:20:16

Senftenberg. Der Kranich e.V. in Senftenberg präsentiert ab Sonntag eine Foto-Ausstellung „Bangladesch – andere Perspektiven“. Sie zeigt das üppige Naturlandschaften ebenso wie due rasante wirtschaftliche Entwicklung und eine Vielzahl kultureller und religiöser Feste.
Die Eröffnung findet am Sonntag um 13:30Uhr, eine halbe Stunde vor dem 10. Wendisch-deutschen Gottesdienst, statt. Der Eintritt ist frei.

Die Fotografien sind bis zum 30. September im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg zu sehen. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag um 13:30Uhr, eine halbe Stunde vor dem 10. Wendisch-deutschen Gottesdienst, statt. Der Eintritt ist frei. (pm/bw)

Toter nach Brand
19.07.2019 14:39:18

Hoyerswerda. Bei dem Brand heute morgen in Hoyerswerda ist ein Mann gestorben. Die Feuerwehr wurde kurz vor halb zwei alarmiert. In einer Erdgeschoss-Wohnung eines Blocks in der Hufelandstraße war ein Feuer ausgebrochen. Eine Person konnte aus der Wohnung gerettet werden.Der 58-jährige Mieter wurde ins Klinikum gebracht. Dort ist er wenige Stunden später seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Kriminalpolizei hat ein Ermittlungsverfahren eröffnet und untersucht die Umstände, die zum Ausbruch der Flammen geführt haben könnten. pm/bw

Brigitte Reimanns Geburtstag
19.07.2019 14:38:26

Hoyerswerda. Der Hoyerswerdaer Kunstverein erinnert am Sonntag in der Brigitte Reimann-Begegnungsstätte in Hoyerswerda in der Reimann Str.8 im WK 1 an den Geburtstag der Schriftstellerin. Sie wäre 86 Jahre alt geworden. Der Kunstverein lädt ab 15 Uhr alle Besucher ein, zu erzählen, wie und wann sie der Schriftstellerin oder ihrem Werk begegneten, von ihr hörten und welches ihrer Bücher für sie wichtig wurde. pm/bw

Konzertabsage im Amphitheater
18.07.2019 18:26:01

Großkoschen. Das Konzert mit Mr. Rod und Band am Freitagabend im Amphitheater in Großkoschen muss leider abgesagt werden. Der Sänger ist krank. Karten werden an der Abendkasse und den Vorverkaufsstellen zurückgenommen. Das Konzert soll im kommenden Sommer nachgeholt werden. pm/bw

Neuer Haltepunkt für Schirgiswalde
18.07.2019 17:55:29

Schirgiswalde-Kirschau. Am Montag beginnt der Neubau des Haltepunktes Schirgiswalde-Kirschau. Es wird ein neuer Bahnsteig inklusive Wetterschutz entstehen. Er bekommt eine Zufahrt vom Bahnübergang der Kreisstraße nach Weifa. Der alte Bahnsteig wird nach der Inbetriebnahme teilweise abgerissen. Außerdem wird die Zufahrtsstraße im Bereich des Haltepunktes erneuert. Es entstehen 12 Parkplätze für Pendler sowie eine Fahrradbox. Die Arbeiten werden bis 22. November andauern. Gebaut wird während des regulären Betriebes und teilweise nachts. Im August wird es deshalb zwischen 20 Uhr und 4 Uhr einige Nachtsperrungen der Strecke geben. Dann wird Schienenersatzverkehr eingesetzt. Die Gesamtmaßnahme kostet ca. 830.000 Euro. Über 140.000 Euro trägt der Freistaat und 41.000 Euro kommen von der Stadt. Den Rest finanziert der ZVON. Den Haltepunkt Schirigiswalde-Kirschau nutzen täglich knapp 100 Reisende. (um)

Radler in der „Perle der Lausitz"
18.07.2019 17:54:45

Spremberg. Die 208 Teilnehmer der 13. „TOUR DE OSTEN“ sind am Donnerstagmorgen von Spremberg aus zur nächsten Etappe gestartet. Die Radtouristen im Alter von 13 bis 83 Jahren, aus ganz Deutschland, waren am Mittwoch dort eingetroffen. Vier Stadt- und Kirchenführungen sowie gemütliche Sommerabendstunden in den Gasthäusern haben einen nachhaltigen Eindruck der „Perle der Lausitz“ hinterlassen, ist sich die Verwaltung im Rathaus sicher. Um 9.00 Uhr setzten die Radler nacheinander in sechs Gruppen ihre Fahrt in Richtung Finsterwalde fort. Innerhalb einer Woche werden sie in sieben Etappen von Dresden über Bautzen, Spremberg und Finsterwalde bis nach Torgau radeln. Dabei geht es stets um das aktive Kennenlernen von Land und Leuten, sowie das gemeinsamen Erleben der wunderschönen Landschaften und Städte. (pm)

Die „Kante“ wird geräumt
18.07.2019 17:53:02

Pulsnitz. Bis zum 1. November sollen die Sportler aus der „Kante“ in Pulsnitz andere Einrichtungen nutzen. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung hervor. „Viele Sportvereine beginnen die neue Saison in den alternativen Trainingsstätten“, heißt es aus dem Rathaus. Dazu zählten unter anderem die Sporthalle der Klinik im Schlosspark, der Grundschule oder auch die Kegelbahn im Bürgergarten. Die Kante wird abgerissen. Sie befindet sich in einem desolaten Zustand und musste bereits im Winter teilweise gesperrt werden. An ihrer Stelle entsteht ein modernes Parkhaus. (um)

Teilnehmer für Austausch gesucht
18.07.2019 17:51:25

Region. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sucht noch Teilnehmer eines deutsch-ukrainischen Jugendaustauschs. Vom 25. August bis zum 10. September wird er junge Leute beider Länder zusammenführen. Im Zentrum des diesjährigen Sonderprojekts des Volksbundes stehen Gedenkorte, die an bewegende Ereignisse der deutschen und ukrainischen Geschichte – vom Ersten Weltkrieg bis hin zum aktuellen Ukrainekonflikt – erinnern. Die Teilnehmer des Workcamps unterstützen den Erhalt der Gedenkstätten, beschäftigen sich mit europäischer Geschichte und tauschen sich mit gleichaltrigen Jugendlichen aus dem Partnerland aus. Daneben erwartet die Jugendlichen ein spannendes und vielseitiges Programm. Der erste Teil der Begegnung findet im westukrainischen Ternopil statt. Hier soll eine Kriegsgräberstätte des Ersten Weltkriegs von den Jugendlichen wiederhergerichtet werden. Ausflüge führen die Gruppe nach Lwiw und Kiew. In Dresden und Umgebung geht es um die Spuren des Zweiten Weltkrieges. Unter anderem ist ein Workshop in Zeithain geplant, wo sich eines der größten Kriegsgefangenenlager befand. Es folgen Tage bei denen auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Anmeldungen sind noch bis zum 04. August möglich. Weitere Informationen und das Formular gibt es unter www.volksbund.de im Internet. (pm/bw)

Spielburg bleibt geschlossen
18.07.2019 17:51:05

Görlitz/Zgorzelec. Die Spielburg „Fort Bolka und Lolka“ in Zgorzelec bleibt am Freitag geschlossen. Dort muss ein großes Hornissennest entfernt werden, informiert die Stadtverwaltung. Ab Montag können die Steppkes ihr Spieleparadies wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten besuchen. (pm)

Hauptstraße durch Döbschütz gesperrt
18.07.2019 17:50:33

Döbschütz. Die Ortsdurchfahrt Döbschütz ist bis zum 2. August voll gesperrt. Sie bekommt eine neue Asphaltschicht. Die verschlissene Decke wurde in den letzten Tagen abgefräst. Die Umleitung führt über Melaune, die S 122, 111, Schöps und Biesig. Es wird darauf hingewiesen, dass zwar erst ab dem Ortseingangsschild gesperrt ist, es aber dort keinerlei Wendemöglichkeiten mehr gibt. (pm)

Aus dem Polizeibericht
18.07.2019 17:46:52

Region. Am Mittwochnachmittag kam es in Bernbruch an der S 94 zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 76-Jährige hatte mit ihrem Auto am Abzweig Ochsenberg die Vorfahrt nicht beachtet. Beim Linksabbiegen n übersah sie ein entgegenkommendes Fahrzeug. Dadurch kam es zu einem heftigen Zusammenstoß. Beide Fahrzeugführerinnen wurden dabei schwer Verletzt. Rettungswagen brachten sie in eine Klinik. Die Feuerwehr musste ausgelaufene Betriebsstoffe binden. Darunter war auch Honig, den eines der Autos geladen hatte.

In Spremberg hat es am Mittwochabend gebrannt. Feuerwehr und Polizei wurden gegen 22:30 Uhr alarmiert. Brandstifter haben offenbar zeitgleich einen Altkleider- und einen Papiercontainer in der Karl-Marx-Straße und in der Wendenstraße angesteckt. Personen oder Sachwerte waren nicht in Gefahr. Zum Sachschaden gibt es, seitens der Polizei, keine Angaben.

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch versucht, in zwei Firmengebäude am Rande der Grenzstraße in Skaska einzudringen. Die waren gut gesichrt denn das Vorhaben scheiterte. Allerdings richteten die potentiellen Diebe enormen Sachschaden von circa 3.000 Euro an.

Zu einem heftigen Auffahrunfall kam es am Mittwochabend auf der B 97 bei Spremberg. Ein BMW und ein AUDI waren in einen Auffahrunfall verwickelt. Verletzte gab es zum Glück nicht. Für ein Auto musste ein Abschleppdienst geordert werden. Der Gesamtschaden belief sich auf rund 6.000 Euro.

Unbekannte sind Mittwochnachmittag in die Räume des Sportclubs Hoyerswerda an der Liselotte-Herrmann-Straße eingebrochen. Nach Angaben eines Vorstandsmitglieds nahmen sie Fahrzeugpapiere und den Zündschlüssel eines Vereinstransporters mit. Der Diebstahl des Fahrzeuges konnte durch Mitglieder des Vereins verhindert werden, sie sicherten den Wagen. Die Einbrecher verursachten an der Eingangstür einen Sachschaden in Höhe von zirka 300 Euro. Auch die Papiere und der Schlüssel haben einen Wiederbeschaffungswert von etwa 300 Euro. pm/bw

Polizei bittet um Mithilfe
18.07.2019 17:42:53

Königswartha/Hoyerswerda. Nach einem Unfall und einem Raub der sich bereits am 8. Juli in Königswartha an der Hauptstraße ereignet bittet die die Polizei jetzt um Mithilfe. Ein 51-Jähriger war gegen 18:00 Uhr mit seinem Fahrrad auf einem Parkplatz eines Supermarktes gestürzt und leicht verletzt liegen geblieben. Zwei junge Männer nutzten dies und nahmen ihm seine Einkaufstasche mit Lebensmitteln und Spirituosen weg. Die etwa 20-jährigen verschwanden unerkannt. Einer soll ein modernes weiß-blaues Fahrrad geführt haben.

Zur Nationalität der Räuber hat die Polizei keine Angaben gemacht.

Sie hofft nun auf Zeugen. Insbesondere werden zwei zirka 50-jährige Frauen, welche dem gestürzten Radfahrer zur Hilfe kamen, gebeten sich bei der Polizei zu melden. Interessant sind auch Beobachtungen einer noch unbekannten Frau, die die Kassiererin des Marktes auf zwei Männer aufmerksam machte. Die hatten sich kurz vor dem Raub an den abgestellten Fahrrädern vorm Eingang zu schaffen gemacht. Auch sie wird als Zeugin gesucht.

Hinweise nehmen das Polizeirevier Hoyerswerda unter der Rufnummer 465 - 0 oder jede anderen Polizeidienststelle entgegen. pm/bw

Milliardeninvestition
18.07.2019 16:40:58

Schwarze Pumpe. In Schwarze Pumpe wird ein Wasserstoffspeicherkraftwerk errichtet. Es soll später mit erneuerbaren Energien Wasserstoff zur Verstromung bereithalten. Ziel ist ein Referenzkraftwerk Lausitz. Das Modell soll dann auf alle Lausitzer Kraftwerksstandorte übertragen werden heißt es vom Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe. Das Bundeswirtschaftsministerium hat jetzt grünes Licht dafür gegeben. Das Projekt wird rund 100 Millionen Euro kosten.

Es war eine Forderung der Vertreterin der Lausitz in der „Kohlekommission“, Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier. Die Grundidee zur Errichtung eines Wasserstoff-Speicherkraftwerkes kommt allerdings nicht aus der Lausitz sondern aus Rostock von Harald Weber Professor an der Universität. Die schnellstmögliche Nutzung von Innovationen, besonders der Speicherung und Nutzung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien, soll langfristig zur Sicherung von Arbeitsplätzen und regionaler Wertschöpfung beim Strukturwandel beitragen.

Das Projektkonsortium sei gut aufgestellt. Es werde auch zukünftig die Lausitz als Energieregion etablieren und den Aufbau neuer Wertschöpfungsketten vorantreiben heißt es aus Pumpe. pm/bw

Reisetipp: Schanzentour im Vogtland
18.07.2019 14:41:36

Sachsen. Ferienzeit ist Reisezeit und auch bei uns in Sachsen lässt es sich schön Urlaub machen. Zum Beispiel im Vogtland, das nicht nur durch leckeres Essen oder Natur besticht, sondern auch durch Sport. Lars-Henrik Wacker nimmt Sie nun auf eine kleine Skisprungschanzen-Tour mit. (red)


Wir begeben uns in das sächsische Vogtland, das durch seine Natur besticht: Felder, Wiesen und bewaldete Hügelkuppen. Doch auch Wasser gibt es, im seit 1996 gegründeten Vogtlandkreis, zu genüge. Beispielsweise die Talsperre Muldenberg: Keine zehn Minuten mit dem Auto von Klingenthal entfernt, liegt eine Talsperre, die dem Hochwasserschutz dient und rund 100.000 Menschen in 21 Orten mit Trinkwasser versorgt. Wasser, das auch gerade beim Sommer-Skispringen für die Anlaufspur benötigt wird – und uns zur ersten Schanze führt: Es geht zur Großen Aschbergschanze, auch liebevoll „Die Asch“ genannt. Sie wurde 1958 als Heimstätte des SC Dynamo Klingenthal in der ehemaligen DDR erbaut und feierliche am 01. Februar 1959 eingeweiht. Harry Glaß setzte die erste Weite auf 55 Meter, stürzte aber nach der Landung. Es war dennoch ein Spektakel, das, nach manchen Schätzungen, gar von bis zu 70.000 Zuschauern beobachtet wurde. Und die große Euphorie um die neue Schanze blieb. Auf der „Asch“ fanden zahlreiche DDR-Meisterschaften statt, auch der Weltcup 1986, den der Finne Matti Nykänen für sich entschied, wurde dort ausgetragen. Nach dem Umbau 1984 – der Kalkulationspunkt lag nun bei 102 Metern – sicherte sich Jens Weißflog mit 107,5 Metern den Schanzenrekord, der bisher größte Satz. Doch die „Asch“ gehört zu den Verlierern der Wende: Die Mittel für die Sanierung der Schanze fehlten, sodass sie 1990 abgerissen wurde. Zumindest die beiden kleinen Aschbergschanzen blieben erhalten. Sie wurden mehrmals überarbeitet und saniert, sodass dort bis heute das Kinder- und Jugendtraining stattfinden kann.

Die nächsten Schanzenanlagen liegen im Klingenthaler Ortsteil Mühlleiten. Durch den Wald, über Stock und Stein, geht es zu den Vogtlandschanzen. Hierbei handelt es sich um eine mittlere Schanze, Hill-Size 65, und eine Normalschanze, HS 85. Die „Vogt“ gehört zu den dienstältesten Schanzen in Deutschland, wurde sie schon 1932 erbaut und im Januar 1933 eingeweiht. Gemeinsam mit Johanngeorgenstadt und Oberwiesenthal veranstaltete man dort sogar eine 3-Schanzentournee. Mit den Jahren wurden die Anlagen rekonstruiert und den Standards der Zeit angepasst, sei es durch neue Matten oder eine Keramik-Anlaufspur. Im wiedervereinigten Deutschland wurde 1996 die große Vogtlandschanze zur K 80 umgebaut und im Januar 1997 in Betrieb genommen. Seither finden immer wieder Wettkämpfe auf den Anlagen statt, wie zum Beispiel der Continentalcup der Damen oder auch Alpencups im Skispringen und der Nordischen Kombination. Auch die Wasserschäden des schweren Hochwassers im Jahr 2013 haben die Anlagen überstanden und stehen mittlerweile wieder für den Trainings- und Wettkampfbetrieb zur Verfügung. Und das wird auch einige Athleten aus Deutschland sehr freuen. Agnes Reich konnte hier schon zweimal beim Alpencup gewinnen Und auch Pius Paschke setzte als Junior im Winter, auf der HS 65, eine Weite von 68,5 Meter.

Die nächste Anlage liegt 25 Auto-Minuten von Klingenthal entfernt. Es geht nach Rodewisch, in das Tal der Göltzsch. Im Grünen gelegen, befinden sich die Steinbergschanzen. Es sind insgesamt vier Schanzen: K 45, K 32, K 12 und K 8 – jeweils mit Matten ausgestattet. Die erste Schanze wurde 1980 erbaut, weitere wichtige Bauarbeiten fanden 2007 statt. Einem scheint die Schanze besonders zu liegen, egal wie sie ausschaut. Den bisher weitesten Satz glückte Gerd Brose im Winter 1996 – 52 Meter waren das. Und auch den Sommerrekord hat er inne. Die Schanze ist, nach wie vor, in Betrieb und wird vor allem im Jugendbereich als Trainings- und Wettkampfstätte genutzt.

Zum Schluss unserer kleinen Vogtland-Vierschanzen-Tour geht es noch einmal in die Vogtland-Arena, zur größten Schanze in Klingenthal, HS 140. Seit 2006 besticht und fasziniert die modernste Schanze am Schwarzberg, Springer wie Fans, beim Weltcup oder Sommer-Grand-Prix. Und abseits lädt sie zum Fachsimpeln ein, dann wird Sport philosophiert…. und philosophiert… und philosophiert. (lhw)

Handball-Vorschau auf die Sachsenliga 2019/2020
17.07.2019 18:38:09

Hoyerswerda/Lausitz. Urlaub adé – jetzt wird endlich wieder geschuftet. Gut, die Begeisterung der Spieler des LHV Hoyerswerda könnte – beim Anblick der Laufbahn auf dem FKO-Gelände – größer ausfallen. Seit einer Woche nun ist die Mannschaft wieder im Training und macht die wohl unangenehmste Phase der Sommervorbereitung durch, nämlich Grundlagenausdauer. Also nix mit Handball, jetzt wird gelaufen was das Zeug hält – sei es am Dreiweiberner See, im Jahnstadion oder eben auf dem Gelände des FKO. Außer beim gemeinsamen Grillen kennt Trainer Conni Böhme in dieser Zeit wirklich keine Gnade.

Und das merkt man auch. Trotz der ungeliebten Einheiten zieht die Mannschaft super mit. Denn: Ohne die notwendige Ausdauer sind 60 Minuten Tempo-Handball nicht möglich. Das weiß so ziemlich jeder im 18-köpfigen LHV-Kader, der sich zum Auftakt etwas verändert hat. Mit Florian Arend und Leon Burmeister sind gleich zwei Rückraum-Spieler zur zweiten Mannschaft des HC Elbflorenz Dresden gewechselt. Die Beiden wagen sich an Elbflorenz II in der dritten Liga ran – und der LHV hat ihnen bei diesem Unterfangen keine Steine in den Weg gelegt. Auf die Abgänge mussten die Zuse-Städter aber dennoch reagieren und dies geschah wie gewohnt aus den eigenen Reihen. Mit Nico Köppner für Linksaußen, Ben Nitzsche im Kreis und Jakob Kretzschmann für den Rückraum-Mitte haben gleich drei Spieler aus dem LHV-Jugendbereich den Sprung zu den Männern geschafft. Zudem kehrt der erfahrene Nico Pollack in das erste Team zurück. Vier neue Impulse, von denen sich Trainer Conni Böhme einiges verspricht.

Zudem sind auch Vorjahres-Verletzte wie Tony Jäschke und Tobias Sieber zurück im Team, sodass Conni Böhme wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Eine komfortable Situation für den 38-Jährigen, der den LHV schon seit 2014 coacht und nach wie vor mit vollem Einsatz brennt. Die gute Vorsaison mit dem fünften Tabellenrang macht Lust auf mehr, doch wer nun glaubt, dass der Übungsleiter alles umkrempeln wird, der irrt.

Damit auch alles funktioniert, wird weiter hart gearbeitet. Der Athletik-Teil der Vorbereitung geht insgesamt drei Wochen und wird unter anderem durch ein Fußball-Spiel am kommenden Freitag (19 Uhr) gegen den SV Zeißig aufgepeppt. Ab dem 31. Juli steht wieder das Spiel mit dem Handball im Vordergrund und es geht zum bereits vierte Mal ins polnische Trainingslager nach Sroda Wielkopolska. Getestet wird beim LHV natürlich auch noch: Am 10. und 11. August ist die Mannschaft beim Spitzen-Cup in Plauen zu Gast, ehe am 17. August ein echter Härtetest beim Turnier des Drittligisten DHfK Leipzig II folgt. Richtig ernst in der Liga wird es ab dem 07. September, dann steht das erste Match gegen die HSG Neudorf/Döbeln vor heimischer Kulisse an. Trainer Conni Böhme, der unter anderem Oberliga-Absteiger Zwickauer HC und Glauchau/Meerane als Favoriten für die neue Saison sieht, gibt keine Platzierung vor, zeigt sich aber dennoch sehr selbstbewusst.

Fazit nach den ersten Trainingseindrücken: Die Mannschaft aus Hoyerswerda wirkt entschlossen und ist gewillt, in der Zuse-Stadt sofort gute Laune zu verbreiten. Denn ein Plus der Vorsaison soll auch in der neuen Spielzeit greifen und das ist die Einheit zwischen Mannschaft und Fans. Bleibt der LHV Hoyerswerda verletzungsfrei, so ist ihm gleich zu Beginn ein guter Saisonstart zuzutrauen. Doch auch in Hoyerswerda ist man gewarnt, denn anderorts wird ebenfalls hart gearbeitet, unter anderem in Cunewalde – mit einem alten Bekannten und Vorgänger von Conni Böhme.

Ja, auch beim HVO Cunewalde wird seit dem 25. Juni wieder geackert und zwar unter der Leitung des ehemaligen LHV-Trainers Carsten John. In Hoyerswerda nur mäßig erfolgreich coacht John nun den amtierenden Sachsen-Pokalsieger. 30:22 hieß es gegen die SG Leipzig III, Anfang Mai. Und in Cunewalde war die Freude nach dem Sieg riesengroß. Aber ausruhen möchte sich der Tabellensechste des Vorjahres nicht – ganz im Gegenteil. Carsten John hat seine Männer sofort wieder in die Pflicht genommen, unter anderem mit einem vereinsinternen Triathlon und Laufeinheiten an den Kottmarschanzen. Personell hat sich die Situation beim HVO verbessert. Kein Spieler der Vorsaison hat das Team verlassen, dafür sind zwei Neue bei den Oberlausitzern am Start. Steve Marschall vom HC Elbflorenz II verstärkt nun den Kader und auch Oliver Aßmann ist zurück, jedoch zunächst in der zweiten Mannschaft. Die bis dato bekannte Spielgemeinschaft des HVO im Männerbereich gibt es nicht mehr, stattdessen trainieren die erste und zweite Mannschaft zusammen. Zukünftig sollen auch junge Spieler wie Jonas Kling, Paul Wagner, Lorenz Schreiber und Lucas Posselt den Sprung in den Männerbereich schaffen. Doch bis es soweit ist, steht für den aktuellen Kader noch ein weiteres Trainingslager im August an sowie weitere Tests, unter anderem am 2. August in Riesa, am 6. August in Pirna und am 10. August beim Turnier in Weinböhla, auf dem Plan. Richtig ernst wird es dann am 07. September zum Auswärtsspiel beim HSV Dresden. Aus Cunewalde kommt das Signale eines eingespielten Teams, das mit dem Schwung des Pokalsieges und der Unterstützung aus der beschaulichen Gemeinde angreifen will. Gelingt der Saisonstart besser als im Vorjahr, so kann die Sieben von Carsten John zur Überraschung aus der Oberlausitz aufsteigen. Doch auch mit dem Dritten im „Lausitzwelle-Bunde“ muss ebenfalls gerechnet werden.

Gemeint ist natürlich der SV Koweg Görlitz, der in der vergangenen Spielzeit oben mitspielte und am Ende, durch die Derby-Niederlage am letzten Spieltag gegen den LHV, den dritten Rang belegte. Doch spätestens seit dem 11. Juni sollte das bittere Saisonende abgehakt sein, denn auch Trainer Philipp Domko bittet seine Mannen wieder zu den Übungseinheiten. Nicht mehr dabei sind Dennis Oswald (persönliche Gründe) und Sebastian Galach (Ziel unbekannt), auch der langjährige Kreisläufer Marc Rechner rückt nun ins zweite Glied. Neu im Team ist hingegen Karl Bundtke vom OHC Bernstadt. Der 20-Jährige soll den Rückraum-Außen verstärken. Im Athletik-Bereich haben die Neißestädter schon einiges gemacht. Nun stehen die Trainingslager vor der Tür, unter anderem vom 19. bis 21. Juli zuhause in Görlitz und vom 8. bis 11. August im polnischen Zagan. Testspiele gegen Bernstadt und Lok. Pirna sind geplant. Sicher dabei sind die Görlitzer beim Vorbereitungsturnier in Rietschen am 24. August. Bis dahin hat Trainer Philipp Domko alle Hände voll zu tun. Der Kader ist kleiner geworden, die Mittel beschränkt und dennoch will der Verein, wie in den Vorjahren, oben angreifen. So kann Görlitz auf der Kreisläufer-Position aktuell nur auf Gary Biele setzen. Auch im Altersbereich zwischen 17 bis 21 Jahren ist Koweg – im Vergleich zu den anderen Vereinen – dünn besetzt. Mut macht Domko aber die Klasse seine Mannschaft, unter anderem mit Stützen wie den Baugstatt-Zwillingen oder Fabrice Türkovsky. Ob die Sieben aber mit Favoriten wie Zwickau und Glauchau mithalten kann, wird sich zeigen. Bleibt der SV Koweg Görlitz von größeren Verletzungen verschont, kann das Team auch wieder oben mit angreifen. Der erste Härtetest steht am 8. September an, dann müssen die Neißestädter zuhause gegen Germania Zwenkau ran. Kein leichtes Unterfangen, aber der Start in die neue Spielzeit verspricht bei Koweg – wie auch dem LHV und dem HVO – jede Menge Spannung. Alle Freunde des Handball-Sachsenliga können sich also schon jetzt auf packende und spannende Begegnungen freuen. (lhw)

Aus dem Polizeibericht
17.07.2019 16:08:35

Region. Am Dienstagnachmittag gegen 15:30 Uhr hat ein tobender Stier einen Bauern auf einem Feld in Dubring angegriffen. Der 55 jährige wurde dabei schwer verletzt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Das Polizeirevier Hoyerswerda untersucht indes die Umstände, die zu dem Unfall des Landwirts geführt haben könnten

Heute Vormittag haben Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz nach längerer Ermittlung vier Drogenschmugglern in der Nähe Pirnas das Handwerk gelegt. Ein Skoda und ein Alfa Romeo, die Autos der mutmaßlichen Rauschgiftboten, wurden unweit der A17 kontrolliert. Die Insassen, zwei Damen im Alter von 29 und 59 Jahren sowie ein 34-jähriger Mann. In den beiden Autos wurden viereinhalb Kilo Marihuana, verborgen unter dem Boden eines Kofferraums, ein Springmesser sowie circa 2.000 Euro Bargeld gefunden. Anschließende Durchsuchungen der Wohnungen der Verdächtigen in Kamenz förderten 18 ausgewachsene Cannabispflanzen, Samen und weiteres Marihuana zu Tage. In Dresden fanden die Polizeibeamten überdies eine Schreckschusswaffe, einen Teleskopschlagstock, circa ein Pfund schweres Marihuana sowie abermals rund 2.000 Euro Bares im Appartement eines vierten, 43 Jahre alten Mitglieds der mutmaßlichen Drogenhändler. Die beiden jüngeren Hauptverdächtigen wurden vorläufig festgenommen.

In Spremberg an der Kreuzung Muskauer Straße / Schulbezirk sind am frühen Dienstagnachmittag ein AUDI und ein OPEL bei einem Vorfahrtunfall zusammen gestoßen. Die Autos blieben trotz eines Schadens von rund 6.000 Euro fahrtüchtig.

Gleich 9.000 Euro Schaden entstand nach fehlerhaftem Abbiegen in Klettwitz am Dienstagabend gegen 19:00 Uhr. Im Bereich der Südstraße/Schulstraße sind dort ein AUDI und ein HONDA aufeinander geprallt. Ein Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Und hier noch eine Warnung an alle - all zu Sorglosen:
Während sich am Dienstagvormittag die Bewohnerin eines Hauses in Fischbach im Garten befand, hat ein Unbekannter den Haustürschlüssel von einem Tisch genommen und ist ins Wohnhaus eingedrungen. Dort öffnete er alle Räume, als er plötzlich im Obergeschoss auf den zweiten Anwohner traf. Daraufhin verließ der Täter das Haus blitzartig und flüchtete mit einem Fahrrad. Den Haustürschlüssel behielt er. Das Gute - Er hatte keine Zeit etwas mitzunehmen. pm/bw

10. Jungen-Aktions-Tag
17.07.2019 14:37:59

Görlitz. Am 31. August ist bereits zum 10. Mal der Jungen-Aktions-Tag in Görlitz. In diesem Jahr findet er auf dem Abenteuerspielplatz im Kidrontal statt. Unter dem Motto „Bleib auf der Spur, Junge!“ erwarten die Besucher im Alter von 8 bis 14 Jahren spannende Detektiv-Abenteuer mit vielen Rätseln und Herausforderungen. Dabei sind jede Menge Teamgeist, Geschick aber auch Kraft und Köpfchen gefragt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Beginn ist um 14:00 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.arbeitskreis-jugendarbeit-gr.blogspot.de. (pm/vu)

Städtischer Betriebshof testet Elektroauto
17.07.2019 14:36:51

Görlitz. Der Städtische Betriebshof Görlitz setzt in dieser Woche ein Elektrofahrzeug zum Test ein. Es durchläuft dabei alle Bereiche wie allgemeine Kurier- und Verteilerdienste und Materialtransporte. Ebenso wird mit ihm der mögliche Einsatz beim Unterhalt und der Wartung öffentlicher Plätze und Anlagen sowie bei der Hausmeisterbetreuung von städtischen Objekten probiert. (pm/vu)

„WasserMarsch“ erstmals im Spreewald
17.07.2019 14:36:26

Lübbenau. Am 23. und 24. August machen sich wieder Kinder und Jugendliche
verschiedener Jugend- und Freizeiteinrichtungen unter der Schirmherrschaft des Landkreises auf den Weg, um finanzielle Hilfen für eine Schule im Tschad zu erlaufen. Start- und Zielort ist in diesem Jahr die AWO-Touristenstation, in der Dammstraße, in Lübbenau. Es besteht für die Teams die Möglichkeit, zwischen einer 24- und einer 6-Stunden-Tour zu wählen. Die Gruppen suchen sich im Vorfeld Sponsoren, die ihre Laufleistungen finanziell honorieren. Dabei wird ein Festbetrag pro gelaufenen Kilometer vereinbart. Die Teams, die sich 24 Stunden auf den Weg machen, starten am 23. August, um 17 Uhr begleitet durch einen Betreuer, und versuchen möglichst viele Kilometer durch den Spreewald zu wandern oder zu paddeln. Gleiches gilt für die 6-Stunden-Variante. Start ist am 24. August um 11 Uhr. (pm/vu)

Brandenburgischer Ausbildungspreis 2019
17.07.2019 14:36:00

Brandenburg. Am 31. Juli endet die Anmeldefrist für den „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2019“. Den Bewerbungsbogen und die Kriterien gibt es im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de. Der Preis wird in diesem Jahr in elf Kategorien vergeben. Zum ersten Mal wird auch die Ausbildung in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen prämiert. Die Preisträger erhalten jeweils 1.000 Euro. Gesucht werden Firmen, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Lehre auszeichnen, innovative Elemente nutzen, sich ehrenamtlich engagieren oder benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen. Aufgerufen sind insbesondere kleinere Betriebe. Die Preisverleihung findet am 20. November in Potsdam statt. (pm/vu/bw)

Haltepunkt wird erneuert
17.07.2019 14:35:33

Schirgiswalde-Kirschau. Am 22. Juli starten die Bauarbeiten zum Neubau des Haltepunktes Schirgiswalde-Kirschau. Hier werden der Bahnsteig inklusive dem Wetterschutz , der Weg zum Bahnsteig und die Zufahrtsstraße im Bereich komplett saniert. Es sollen 12 Parkplätze für Pendler sowie Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen werden. Die Bauarbeiten werden bis zum 22. November andauern. Der Bau erfolgt während des regulären Betriebes und teilweise nachts, weshalb es im August einige Nachtsperrungen geben wird. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 830.000 Euro. (pm/vu)

Pilgerhäusel soll fertig werden
17.07.2019 14:35:09

Weißenberg. Weißenberg. Die Stadt Weißenberg will mithelfen, die Sanierung des künftigen Pilgerhauses an der Mühlbergstraße zum Abschluss zu bringen. Der Stadtrat hat nach längerer Diskussion beschlossen, die Stiftung Umgebindehaus mit einem Zuschuss von 5000 Euro zu unterstützen. Damit sollen die noch ausstehenden Arbeiten beendet werden. In erster Linie handelt es sich um Putzarbeiten im Untergeschoss. Das frühere so genannte Handwerkerhaus soll nach seiner Fertigstellung als Pilgerherberge am Jakobsweg dienen. Es stammt aus dem Jahr 1651 und zählt damit zu den ältesten Umgebindehäusern überhaupt. Weißenberg verfügt über zwei bedeutende Vertreter dieses Haustyps. Die Alte Kirchschule wird für eine Nutzung durch das Pfefferkuchenmuseum saniert.

Grundschule soll um einen Anbau erweitert werden
17.07.2019 14:34:23

Baschütz. Baschütz. Die Grundschule Baschütz soll durch einen Anbau erweitert werden. Nachdem bereits vor Jahren ein entsprechender Fördermittelantrag gestellt wurde, gibt es jetzt laut Bürgermeister Olaf Reichert positive Signale auf eine Förderung in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro. Demnach könne 2020 mit der Maßnahme begonnen werden. Mehr als eine Million Euro müsste die Gemeinde aus dem eigenen Haushalt beisteuern. In diesem Zuge soll die Schule unter anderem brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Durch flexibel nutzbare Räume entsteht mehr Platz. Die Schule wird behindertengerecht und erhält einen neuen Speiseraum. (um)

Kohleausstieg
17.07.2019 14:30:46

Lausitz. Das Sofortprogramm des Bundes für die Kohleländer würde sich bereits bemerkbar machen. Das erkennt zumindest Brandenburgs Regierungschef Woitke wie er jetzt auf Standortkonferenz des Lausitz-Beauftragten in Forst sagte.

Zu den ersten Vorhaben gehört der brandenburgisch-sächsisch-polnische UNESCO-Geopark „Muskauer Faltenbogen“, von dem auch Forst profitieren wird. Das Projekt wird durch nachhaltigen Geotourismus Wertschöpfung in der Region schaffen so der SPD Mann.

Die Lausitz Klinik, wichtiger Arbeitgeber und Wachstumsmotor der Gesundheitswirtschaft in der Region, erhielt im Rahmen der Konferenz für ein Projekt zur Untersuchung der Machbarkeit eines Versorgungsnetzwerkes mit „demenzfreundlichen Strukturen“ einen Fördermittelbescheid in Höhe von 50.000 €. pm/bw

„Ehrenamtler des Monats“
17.07.2019 14:28:29

Cottbus. Der Cottbuser Turner, Trainer und Funktionär Bernd Schädel ist „Ehrenamtler des Monats“ Juli. Schädel übernahm bereits im Alter von 16 Jahren als Übungsleiter Verantwortung im Turnverein. Nach einer Lehre als Elektromonteur und dem Grundwehrdienst arbeitete er ab 1977 im Kreisvorstand des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR, machte Abitur und studierte Sportwissenschaften. Mit dem Diplom als Sportlehrer war Schädel bis 1990 als Trainer im Trainingszentrum Turnen des DTSB tätig. Nach einer Zwischenstation beim Deutschen Sportbund wechselte er zum Landessportbund Brandenburg. Auch als heutiger Ruheständler ist er hier engagiert. Außerdem ist Bernd Schädel seit fast 20 Jahren Mitorganisator des Cottbuser „Turniers der Meister“, an dem regelmäßig die Weltelite des Turnens teilnimmt. pm/bw

Wahlpopulismus
17.07.2019 14:26:34

Region/Lausitz. Der Lausitzer Bundestagsabgeordnete der CDU Schulze widerspricht den Gedankenspielen von Brandenburgs Ministerpräsidenten Woidke, bereits früher als von der Strukturkommission empfohlen aus der Kohle auszusteigen. Indem Woidke das Ausstiegsdatum bereits infrage stellt, bevor die Maßnahmen für die notwendige Strukturentwicklung ausdefiniert sind, erweist er den Menschen in der Lausitz einen Bärendienst“, so Schulze. „Es ist noch völlig unklar, wo die Ersatzarbeitsplätze geschaffen werden können und wie die umfassenden wasserwirtschaftlichen Herausforderungen angegangen werden sollen. Solange es bei den ökonomischen und ökologischen Fragen nur vage Antworten gibt, dürfen beim Termin des Kohleausstiegs nicht weiter Fakten geschaffen werden“.

Für Schulze sind die Aussagen von Woidke ganz klar der näher rückenden Landtagswahl in Brandenburg geschuldet. „Das ist kein verantwortungsvolles Handeln, sondern hier soll einzig der Weg für rot-rot-grüne Regierungsträume geebnet werden“, so der Bundestagsabgeordnete. pm/bw

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