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Koweg Görlitz fährt deutlichen Derbysieg ein
23.09.2019 19:06:16

Hoyerswerda/Görlitz. Was hat Tim Baugstatt seinem Görlitzer Teamkollegen Karl Bundtke wohl in dieser Szene mitgeteilt? Vielleicht, dass im Prestige-Duell gegen den LHV Hoyerswerda was gehen könnte. Die Vorzeichen für den SV Koweg Görlitz waren vor dem Spiel keineswegs gut. Personell dünn besetzt, sollte sich auch noch Kevin Wittig im Abschlusstraining verletzten und für das Derby ausfallen. Hoyerswerda konnte indes aus dem Vollen schöpfen und legte forsch los. Nach drei Minuten stand es durch die Treffer von Tobias Sieber und Ben Krahl 2:0 für die Hausherren. Es sollte bis Spielende aber die einzige 2-Tore-Führung des LHV bleiben, denn Görlitz fand zurück in die Partie und wurde durch leichtsinnige Fehler in der Defensive gestärkt. Die Zuse-Städter wirkten auch in der Offensive eher wie die Demo-Version ihres eigentlichen Vollprogramms und verwarfen einfach zu viele Bälle, sodass Koweg-Torhüter Erik Michel sein Paradenkonto hochschrauben konnte. Auf der anderen Seite musste der zu Beginn unglücklich wirkende Henry Schacht für Kapitän Max Kastner im Kasten weichen. Doch unabhängig von den LHV-Torhütern sollten die Neißestädter mit schwierigen Situation besser umgehen, wie beispielsweise der doppelten Zeitstrafe für Gary Biele in der 15. Minute. Trainer Philipp Domko stellte um und beorderte Kai Vogt und Tim Baugstatt ins Abwehrzentrum, die ihre Sache richtig gut machten. Gestärkt in der Defensive sollte die Koweg-Offensive bis zur Halbzeit weiter richtig in Fahrt kommen und sowohl die 3-2-1-Deckung als auch die 5:1-Abwehr des LHV knacken. So stellte die beste Defensive der Vorsaison eine komfortable 15:11-Führung her, mit der man ganz entspannt in die Halbzeitpause gehen konnte. Da staunte selbst SV-Trainer Domko nicht schlecht.

Gegen einen LHV-Spieler sollten die Koweg-Männer aber doch noch ein paar Probleme bekommen, nämlich Dario Feuerriegel – oder Airforce One, wie er gelegentlich auch genannt wird. Wobei Fitnessriegel on fire eigentlich auch passen würde. Doch Spaß bei Seite und rein in Abschnitt zwei, denn genau jener Feuerriegel sollte ernst machen. Fünf Tore in knapp zehn Minuten ließen die Hoyerswerdschen kurzzeitig wieder hoffen – und werfen auch gleichzeitig die kritische Frage auf, weshalb der am Ende mit sechs Toren beste Werfer erst zur zweiten Halbzeit kommen sollte.

Denn die Sieben von Conni Böhme hat das Spiel in der Abwehr verloren. Während man vorne noch den ein oder anderen Ball im Koweg-Kasten unterbrachte, lässt sich die Defensivleistung eher mit den Überschriften „Freiräume Hoyerswerda“, „Ab durch die Mitte“ und „Lauf Gary, lauf“ umschreiben. Die Absprache sowie das Abwehrtiming waren zeitweise absolut mangelhaft, sodass sich jeder mal am hochgewachsenen Gary Biele versuchen durfte – und dies endete zumeist in Gegentoren. Auch Tim Baugstatt, Patrick Michel und der mit sieben Treffern stärkste Koweg-Werfer, Fabrice Türkovsky, bedankten sich auf ihre ganz eigene Art und nutzten den Platz nach belieben. Trauriger Höhepunkte eines völlig verkorksten Tages aus Sicht des LHV sollte aber eine Offensivszene werden, in der sich auch noch Fabian Knofe verletzte und nach dem Spiel ins Krankenhaus musste. Hoyerswerda – im wahrsten Sinne des Wortes am Boden – und nun war die Gegenwehr endgültig gebrochen. Die Männer in Grau taumelten ihrem Schicksal der Derbyniederlage fast ohne Gegenwehr entgegen – und drückten damit den Stempel einer schwachen Gesamtleistung auf.

Zumindest verhinderte LHV-Kapitän Kastner noch die Marke von 30 Gegentoren und mehr, doch auch mit dem 29:23-Endstand ist der Sieg für den SV Koweg Görlitz absolut verdient und geht in der Höhe in Ordnung. Die Neißestädter haben aus den beiden Niederlagen der Vorsaison die richtigen Schlüsse gezogen und die Antworten in den 60 Minuten geliefert.

Hoyerswerda ist hingegen in seinem ersten Härtetest der Saison durchgefallen und muss sich für das anstehende Derby gegen den HVO Cunewalde deutlich steigern. Görlitz ist die Mannschaft der Stunde und präsentiert sich aktuell als starke Einheit. Das macht Mut für die kommenden Top-Spiele gegen Zwönitz und Glauchau/Meerane – und weckt schon jetzt bei den Koweg-Anhängern die Hoffnung auf den Meistertitel.

Neben dem Ostsachsenderby zwischen dem LHV und Koweg hatte auch der HVO Cunewalde am Samstag sein Ligaspiel. Bei der SG Leipziger Verkehrsbetriebe setzte es eine 21:28-Niederlage – und das, obwohl die Oberlausitzer zur Halbzeit mit 11:9 führten. In Abschnitt zwei brach das Team von Trainer Carsten John ein und musste zudem den Ausfall von Kevin Mühlan verkraften. Michal Neumann avancierte mit sieben Toren zum besten HVO-Werfer. Im Sachsenliga-Tableau des dritten Spieltages grüßt der Zwönitzer HSV von der Tabellenspitze. Punktgleich, nach nun drei Siegen in Folge, ist der SV Koweg Görlitz auf Rang zwei vor dem Zwickauer HC Grubenlampe. Der HVO Cunewalde belegt Rang sechs. Hoyerswerda ist mit 3:3-Punkten auf Rang sieben. Die zweite Tabellenhälfte wird vom HSV Dresden (8.) angeführt. Schlusslicht ist Rottluff/Chemnitz (12.). (lhw)
Nächtliche Vollsperrung
20.09.2019 15:20:06

Hoyerswerda. In Hoyerswerda wird Freitagabend ab 19 Uhr der Kreisverkehr in der Bautzener Allee voll gesperrt. Bis morgen früh erfolgt die Erneuerung der Werbeaufsteller im Rondell teilt die Stadtverwaltung mit. Das Ausfahren von den Parkplätzen WK I und II ist möglich. Die Umleitung führt über die Herrmann-, die Stauffenberg- und die Käthe-Niederkirchner-Straße. Die Arbeiten sollen um 02 Uhr in der Nacht beendet sein. (pm/bw)
Eberstraße wird wieder freigegeben
20.09.2019 15:15:58

Knappenrode. Am Montag wird die Friedrich-Ebert-Straße in Knappenrode wieder für den Verkehr freigegeben. Der offizielle Akt erfolgt um 16 Uhr. Ziel war es nach dem Umbau die Verkehrssicherheit insgesamt zu erhöhen. Die Fahrbahn wurde auf 5 Meter breite neu asphaltiert. Daneben befindet sich nun, durch einen Sicherheitsstreifen getrennt, ein ordentlicher Gehweg. Die Entwässerung wurde ebenfalls erneuert. Auf der Seite des Gehweges sind 15 LED-Leuchten installiert. Insgesamt wurden rund 525.000 Euro in das Vorhaben investiert. Bei dem Ausbau der Ebert-Straße handelt es sich um eine beitragspflichtige Maßnahme, das heißt die Anlieger müssen sich finanziell daran beteiligen. (pm/bw)
Abbrucharbeiten beendet
20.09.2019 14:40:52

Bernsdorf. Die Abbrucharbeiten an der ehemaligen Zinkweißhütte in Bernsdorf sind am Freitag offiziell beendet worden. Wir haben uns mit Bürgermeister Harry Habel unterhalten.
Leben retten leicht gemacht
19.09.2019 16:13:02

Kamenz. Auf dem Kamenzer Markt fand am Donnerstag (19.09.2019) ein Aktionstag innerhalb der Woche der Wiederbelebung statt. Denn: Im Notfall zählt jede Sekunde, um ein Menschenleben zu retten. Deshalb informierten medizinische Fachkräfte und Notfallsanitäter über Reanimationsmaßnahmen und gaben Anleitungen zur richtigen Herz-Druck-Massage für Ersthelfer. Wir haben uns dazu mit Oberarzt Tilo Driesnack vom Malteser St. Johannes unterhalten. (red)
Demitz-Thumitz: Auf den Spuren der großen Steine
18.09.2019 12:34:11

Demitz-Thumitz. Herzlich willkommen aus Demitz-Thumitz, einem 2679 Seelen-Ort im Lausitzer Bergland, mit neun Gemeinden, kleinen Läden und einer ganz besonderen Schule, die den Startpunkt unserer Tour durch die Gemeinde bildet. Es geht nämlich zur Sächsischen Steinmetzschule. Wer mit dem Ortsnamen im Allgemeinen nur wenig anfangen kann, wird zumindest mal von der handwerklich orientierten Bildungseinrichtung gehört haben. Denn am Fuße des Klosterberges kann man die Ausbildung zum Steinmetz- und Steinbildhauermeister absolvieren. Demitz-Thumitz ist im übrigen auch der einzige Standort in Sachsen, wo dies möglich ist. Und entsprechend kommen die Lernwilligen seit vielen Jahren von weit her – und zwar nicht nur aus dem Freistaat.

Also mehr Auszubildende als die Gemeinde an Einwohnern hat. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass am Tag des offenen Granitdorfes die Sächsische Steinmetzschule so etwas wie der Haupttreffpunkt des Ortes ist. Und wenn schon mal das ganze Dorf vorbeischaut, dann kann man sich ja auch mit ganz unterschiedlichen Ausstellungsstücken präsentieren. So gab es neben dem internationalen Posterprojekt „Exercises with Stones“ auch eine Ausstellung mit Schüler- und Lehrlingsarbeiten der vergangenen Jahre – und zwar nicht nur aus Granit. An der Sächsischen Steinmetzschule wird nämlich an zwei verschiedenen, voneinander unabhängigen Bildungsgängen unterrichtet. Somit gibt es parallel zur Steinmetz- und Steinbildhauerausbildung auch eine Fachoberschule für Gestaltung, die zum Erreichen der allgemeinen Fachhochschulreife führt. Mit dem Abschluss hat man dann auch die Berechtigung zum Studium an allen Fachhochschulen Deutschlands. Wer nun aber glaubt, dass Steinmetz und Co. Berufe von gestern sind, der irrt gewaltig. Sie sind aktuell wie eh und je.

Von der handwerklichen Arbeit des Steinmetzen und einer vielseitigen Ausstellung geht es aber weiter durch Demitz-Thumitz. Demitz und Thumitz, beides Ortsnamen slawischen Ursprungs, entwickelten sich zunächst selbstständig, ehe sich die beiden Gemeinden im Jahr 1898 zusammenschlossen. Doch schon vor dem Zusammenschluss sollte sich mit dem Bau der schlesischen Eisenbahn von Dresden nach Görlitz der Granitabbau und die Granitverarbeitung zum bedeutendsten Industriezweig entwickeln, der bis in die heutige Zeit prägend wirkt.

Auf dieser Basis bewarb sich Demitz-Thumitz mit einem Konzept am Wettbewerb „Sachsens Themendörfer“ – und darf sich seit 2009 als „Demitz-Thumitz – Das Granitdorf“ bezeichnen. Das kommt auch bei den Jüngsten gut an, wie man bei der Vorführung des Tanzsportvereins Demitz sieht. Rund 100 bewegungsfreudige Kinder, Jugendliche und angehende Erwachsene tanzen in den verschiedenen Altersklassen des TSV – und das zu Musik, die selbst unsere Morningshow-Moderatoren im Lausitzwelle-Radio echt stolz machen würde. Ein Programm also für Jung und Alt. Es zeigt: Demitz-Thumitz ist im Gegensatz zu vielen anderen Dörfern nicht überaltert und ausgestorben, verfügt eben aber auch über Schulen vor Ort, Bus- und Bahnanschluss sowie verschiedene Geschäfte. Und am Tag des offenen Granitdorfes, das alle zwei Jahre stattfindet, rücken alle Bewohner noch einmal etwas näher zusammen. Das macht auch Bürgermeisterin Gisela Pallas sehr stolz, die um die Wichtigkeit dieses Tages weiß.

Und beim Rundgang durch Demitz-Thumitz kann man so einiges entdecken. Von den tanzenden Steppkes an der Erich-Weinert-Oberschule geht es an der beliebten Sonnenuhr vor der Grundschule „Am Klosterbeg“ weiter zur „Alten Steinsäge“. Steinsägen und Steinschleifereien entstanden vor allem im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts und waren in der Nähe von Steinbrüchen Gang und Gäbe. In Demitz gab es zeitweise fünf solcher Betriebe. Die letzten Maschinen, die heute im Museum zu sehen sind, waren sogar noch bis 1996 im Einsatz. Da es mittlerweile leistungsstärkerer Maschinen gibt, sind diese alten Eisen aber nun nur noch eine touristische Attraktion – und ein Stück Erinnerungskultur, die in der Gemeinde allgegenwärtig ist. Doch wer in Demitz-Thumitz zu Gast ist, der muss auf seiner Tour unbedingt einmal zum Aussichtspunkt des Ortes schlechthin. Entlang des 240 Meter langen Eisenbahnviadukts, das 1845/46 erbaut wurde, geht es über Stock und Stein – und natürlich an Granit vorbei – zum Großen Steinbruch. Der künstlich angelegte See gehört zu den vielleicht schönsten Fleckchen im Ort. Baden ist aber leider nicht erlaubt und kann bei Verstoß mit einem Bußgeld geahndet werden. Genießen Sie also lieber die Aussicht – es lohnt sich allemal. Doch zurück auf unsere eigentliche Route, denn an so einem Tag des offenen Granitdorfes stellen sich auch große Unternehmen vor. Also schnell noch ein leckeres Eis schlemmen bis der Bus kommt und dann geht‘s mit dem Shuttle zur Basalt-AG. Auf dem Gelände des deutschen Baustoffunternehmens ist nämlich Platz genug für die ganz großen Sachen. Besucher konnten zum Beispiel einem Steinmetzen bei der Arbeit über die Schultern schauen. Und die XXL-Arbeitsgefährten des Konzerns konnten natürlich auch bestaunt werden. Sogar Radlader- und Dumpermitfahrten über das Gelände waren erlaubt – und bei Jung und Alt der gefragte Renner. Für stille Genießer sollte es aber noch einmal in den Bus gehen, denn weiter oben auf dem Gelände konnte man als Besucher einmal in einen solchen Granit-Steinbruch hineinschauen. Es ist eine wirklich beeindruckende Aussicht auf das wertvolle Grau, das dieser Gemeinde ein besonderes Gesicht gibt. Hier ist das Granitdorf in seiner Ursprungsgestalt zu sehen. Und getreu dem Merkspruch „Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess‘ ich nimmer“ lädt das Areal zum Träumen ein. Doch in Demitz-Thumitz schläft man nicht, man setzt zur Gestaltung an und hat zudem für die Zukunft noch weitere Visionen.

Bis die Vorstellungen aber alle umgesetzt werden können, wird noch etwas Zeit vergehen. Doch nach einem langen Tag bleibt die Erkenntnis, dass sich in Demitz-Thumnitz etwas bewegt. Das Dorf hat Zukunft und trotzt den Umbrüchen in Zeiten des Lausitzer Strukturwandels auf seine ganz eigene Art. Da macht es dann überhaupt nichts, dass die Gemeinde keine Weltmetropole ist, denn auch an kleinen Orten können große Ideen entstehen – mit Strahlkraft in die ganze Welt. (lhw)
Servicezeit Recht
17.09.2019 16:21:41

Hoyerswerda. In unserer aktuellen Ausgabe der Servicezeit Recht befasst sich Rechtsanwalt Hagen Döhl mit der Rechtsschutzversicherung.
Ein Zug namens Hoyerswerda
16.09.2019 16:31:56

Hoyerswerda. Ein ankommender Zug aus Görlitz – das gehört wieder zum alltäglichen Bild am Hoyerswerdaer Bahnhof. Für gut acht Jahre sollte dies nämlich nicht der Fall sein, sodass die beiden Städte via ÖPNV nur über einen Bus erreichbar waren. Um das Vorbei sein solcher Zeiten zu unterstreichen erhielt am Freitag ein ODEG-Zug vom Typ RegioShuttle den Namen „Stadt Hoyerswerda – MěstoWojerecy“. Im Beisein von Bürgermeister Thomas Delling sowie dem ODEG-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann und dem stellvertretenden ZVON-Geschäftsführer Christoph Mehnert bekam der gelb-grüne Botschafter seinen neuen Namen. Und damit auch in Gottes Namen nichts schief gehen kann, taufte Pfarrer Heinrich Koch die Bahn mit Wasser aus der Schwarzen Elster. Auf dass der Bahn nun zwischen Hoyerswerda und Görlitz nichts mehr passieren kann – und sie im besten Fall auch immer rechtzeitig ankommt. (lhw)
Straßensperrung und Freigabe
16.09.2019 16:28:47

Hoyerswerda. Am Montag ist ein Teil der die Straße aus dem Industriegelände in Hoyerswerda stadteinwärts wieder für den Bus- und PKW-Verkehr freigegeben worden. Über die Einfahrt Ziolkowskistraße muss der Verkehr Richtung nun in die Innenstadt rollen. Der LKW- und Durchgangsverkehr wird großräumig über die B96 umgeleitet. Für Radfahrer in Richtung gibt es eine ausgeschilderte Umleitung über das Rosarium. Die Einfahrt ins Industriegelände erfolgt weiterhin über den Behelfsweg. (pm/bw)

Am Donnerstag wird im Industriegelände in Hoyerswerda die Straße A mit neuer Verkehrsführung wieder für den Verkehr freigegeben. Es wird dafür die Straße E zwischen Kaufland und Tankstelle voll gesperrt teilt die Stadtverwaltung weiter mit. Sie wird erneuert. Eine Umleitung führt dann über die Straßen A und F. (pm/bw)
Sportliches und feierfreudiges Hoyerswerda
16.09.2019 15:21:33

Hoyerswerda. Startschuss zur mittlerweile 13. Auflage des Hoywoy Citylaufes. Das ist der Termin des Jahres für alle Freizeitläufer, die auf der Strecke wirklich alles geben wollen. Und so wurde auf dem Kurs, mit dem Start- und Zielpunkt in der Straße des Friedens, wie immer gelaufen, was das Zeug hält. Möglichkeiten gab es ja allerhand, bei den insgesamt 15 Läufen. Egal ob Groß oder Klein – hier kamen wirklich alle Sportler auf ihre Kosten. Und bei nicht zu heißen Temperaturen um die 20 Grad war es sogar dem Bären des SC Hoyerswerda nicht ganz so heiß. Also gute Bedingungen für die Läuferinnen und Läufer, die sich entweder als Einzelkämpfer oder Team-Player in der Staffel auf den Weg machten. Doch wenn wir schon über das Mannschaftslaufen sprechen, dann bitte über den Durchgang mit der vielleicht größten Prestige. Es geht nämlich um den VBH-Firmathlon: Fünf Starter einer Firma, sowohl Männer als auch Frauen-Teams, zwei Kilometer und möglichst schnell unterwegs sein – so die Devise. Bei diesem Lauf möchte wirklich keiner abgehängt werden. Und das Laufen mit den Kollegen hat ja auch so seinen Charme und macht einfach Spaß. Vor allem dann, wenn sich die Firmen der Region im Vorfeld so ein bisschen was einfallen lassen, sei es bei der Gestaltung der Rennshirts – oder den teils ungewöhnlichen Kopfbedeckungen. So lernt man seine Mitmenschen mal von einer anderen Seite kennen. Doch: Wer hat denn nun den schnellsten Arbeitsplatz? 41 Staffeln haben ihren Meister ausgemacht – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei den Frauen ging Rang drei an das Kinder- und Jugendzentrum der AWO in Hoyerswerda. Platz zwei holten sich die Damen von Nerlich & Lesser. Doch in 48:54 min. sicherte sich die Staffel der Lausitzer Werkstätten Hoyerswerda überlegen den Tagessieg. Eine wirklich tolle Leistung der schnellen Damen. Doch auch die Männer waren zügig unterwegs. Rang drei ergatterten sich die LebensRäume Hoyerswerda. Knapp davor auf Platz zwei sind die Männer von Maja Möbel, Team 1. Aber die geballte Menpower gab es von Nerlich & Lesser. 36:43 min. – dazu alle Starter deutlich unter acht Minuten unterwegs – das bedeutete den verdienten Tagessieg. Doch unabhängig von den Zeiten und Platzierungen können alle Starter auf ihre gezeigten Leistungen wirklich stolz sein. Sie sind nicht nur ins Ziel gekommen, sondern hatten auch noch jede Menge Spaß dabei gehabt – und das steckt sichtlich an. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass nur wenige Meter weiter beim Stadtfest ordentlich was los war, nicht wahr Vanessa?!

Ja Lars, absolut. Läuferisch ging es beim Stadtfest deutlich gemütlicher zu, aber warum soll man auch über das Festgelände rennen. Für Tempo sorgten nämlich die zahlreichen Fahrgeschäfte. Mal ging es am Boden so richtig rasant zur Sache, dann sollte in der Luft die Post abgehen, durchgeschüttelt wurde man natürlich auch und die Kleinen durften mal so richtig durchdrehen. Aber so ein Stadtfest hat auch seine entspannten Seiten. Und ganz oben auf dem großen Riesenrand hatte man schlicht den besten Blick auf Hoywoy. Alle Freunde des Sommers sollten so kurz vor dem Herbst in der Sommerlounge der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda nochmal auf ihre Kosten kommen, mit einem großen Pool. Da wollen selbst die Steppkes nochmal baden gehen. Doch spätestens bis zum großen Highlight am Sonntagabend sollten alle wieder trocken sein, denn traditionell wird das Stadtfest mit einem großen Feuerwerk verabschiedet. Genießen Sie also nochmal die schönen Farben am Himmel und lassen Sie den Gedanken freien Lauf… (lhw/vu)
Vollsperrung zwischen Kolping- und Lange Straße
13.09.2019 13:41:59

Hoyerswerda. Der Straßenabschnitt zwischen der Kolping- und der Langenstraße wird am Montag, in der Zeit von 7:30 bis 10:00 Uhr komplett gesperrt. Grund für die Vollsperrung sind Wartungsarbeiten an den dort befestigten Pollern, heißt es von der Stadtverwaltung. Der Fuß- und Radverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen, heißt es weiter. (pm/vu)
Bauarbeiten am Knotenpunkt
13.09.2019 13:41:10

Schwarzkollm. Seit Dienstag ist die B 96 am Knotenpunkt Schwarzkollm/Laubusch halbseitig gesperrt. Ein erster Bauabschnitt ist bereits am Donnerstag abgeschlossen worden. Voll gesperrt sind weiter hin die Einmündung zur Staatsstraße Höhe Bahnübergange in Richtung Schwarzkollm sowie der Einmündung der Kreisstraße in Richtung Laubusch. Die großräumige Umleitung für die Ortslage Schwarzkollm erfolgt über die B 97 – Hoyerswerda – B 96 – Nardt – Sandwäsche. Die Bushaltestellte „Laubusch Siedlung“ wird in die Sandwäsche verlegt. Die Bedienung der Haltestelle „Schwarzkollm Bahnhof“ durch die Linien 619 und 166 entfällt ersatzlos. Die Sanierungsarbeiten sollen am 20. September abgeschlossen sein. (pm/vu)
Füchse starten in die neue Eiszeit
12.09.2019 15:42:56

Weißwasser. Ab Freitag (13. September) geht es in der DEL2 wieder rund, denn dann beginnt die Hauptrunde 2019/2020. Und auch die Lausitzer Füchse wollen wieder angreifen. In der vergangenen Saison erreichten die Männer aus Weißwasser die Play-offs, schieden aber im Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren aus. Doch daran denkt in der Oberlausitz wirklich keiner mehr. Viel mehr steht der direkte Einzug in die Play-offs auf dem Plan. Oder wenn es nach Clarke Breitkreuz geht, darf es gerne auch die Meisterschaft sein. Aber bis zum Titel ist es ein langer Weg, durch einen dicht getakteten Saisonplan, für den sich die Oberlausitzer wirtschaftlich wie personell neu aufgestellt haben. Der Saisonetat wurde für das ehrgeizige Unterfangen von 2,2 auf nun 2,6 Millionen Euro erhöht. Entsprechend konnten Spieler verpflichtet und Leistungsträger gehalten werden. Neben dem Trainer der Saison, Corey Neilson, tragen Cracks wie Jakub Kania, Oliver Granz, Philip Kuschel, Joel Keussen oder Mychal Monteith weiter das Trikot der Füchse. Auf der Torhüterposition bleiben auch Maximilian Franzreb und Niklas Zoschke erhalten. Neu hinzu kam der US-Amerikaner Mac Carruth, der nun von Headcoach Neilson zur neuen Nummer eins erklärt wurde. Der 27-Jährige überzeugte den Trainer in der Vorbereitung vor allem durch ein schnelles, gut mitspielendes Torwartspiel und kann auf seiner ersten Station in Deutschland für Furore sorgen. Zudem wird Marvin Cüpper wieder als Back-up zwischen den Pfosten fungieren. Auf den Weggang von Chris Owens nach Bietigheim haben die Weißwasseraner mit der Verpflichtung von Ondrej Pozivil von den Ravensburg Towerstars reagiert. Ebenfalls vom bayerischen Meister ist Daniel Schwamberger. Mit Julius Karrer und Leon Fern tragen zwei junge Talente das Füchse-Trikot. Der Berliner Eric Mik hat eine Förderlizenz für Weißwasser. Insgesamt sieben Spieler im Kader der Füchse besitzen diese besondere Lizenz. Aufhorchen lassen auch die internationalen Transfers: Die beiden britischen Nationalspieler, Mike Hammond und Robert Farmer, der Kanadier Darcy Murphey sowie der Tscheche Tomas Andres sollen der Offensive weiteren Schwung geben. Sie sind ein weiterer Fingerzeig dafür, dass der Füchse-Kader insgesamt besser geworden ist – und das Potential für eine starke Saison hat. Dies zeigte sich nämlich schon in der Vorbereitung. Gerade die Tests gegen tschechische Vereine waren aufschlussreich – und mit dem Aufeinandertreffen auf den HC Kladno und Jaromir Jagr ein echtes Highlight. Gegen Hannover und Leipzig konnten sich die Jungs nochmal ordentlich warm schießen und der Sieg zum Auftakt gegen die Eisbären Berlin gab zusätzliches Selbstvertrauen.

Mit den Wölfen Freiburg wartet aber auf Kuschel und Co. ein Team aus der DEL2 – und wie in der Vorsaison geht es zum Auftakt gegen die Breisgauer. 2018/2019 gab es zum Saisonstart einen 5:4-Sieg nach Overtime. Wie es dieses Mal ausgeht, wird sich am Freitagabend in der wee-Eisarena Weißwasser zeigen. Bully ist um 19:30 Uhr. Das ursprünglich für Sonntag angesetzte Spiel gegen den EV Landshut findet nicht statt. Die Eishalle in Landshut ist immer noch eine Baustelle. Somit gibt‘s für die Füchse nur ein Wochenend-Spiel, ehe es ab kommender Woche in den gewohnten Zwei-Spiele-Rhythmus geht. (lhw)
Spielplatzes-Übergabe in Michalken
12.09.2019 11:57:44

Michalken. Im Hoyerswerdaer Ortsteil Michalken ist am Mittwochnachmittag (11.09.19) der neu gestaltete Spielplatz an die Kinder übergeben.
Nachdem der TÜV im April die Sperrung dieses Spielplatzes verfügt hatte, stand die Erneuerung auf der Wunschliste für den Bürgerhaushalt in Bröthen /Michalken. Die Maßnahme verfehlte das Finale jedoch äußerst knapp - mit nur vier Stimmen. Um die Michalkener Kinder nicht ins Hintertreffen geraten zu lassen, wurden die vom Stadtrat mit dem Haushalt bewilligten 10.000 Euro für die Ersatzbeschaffung eingesetzt und die Erneuerung des Spielplatzes an den Bauhof übertragen. Auf dem Areal in der Nähe des Feuerwehrgerätehauses können die Mädchen und Jungen nun wieder spielen und toben. (pm)
Verkehr auf Ortsdurchfahrt rollt wieder
12.09.2019 11:47:36

Dörgenhausen. Seit Mittwochnachmittag (11.09.19) rollt, nach der offiziellen Freigabe, der Verkehr auf der Staatsstraße 95 in der Ortslage Dörgenhausen wieder. Die Baumaßnahme konnte neun Wochen früher als geplant abgeschlossen werden. Lange genug musste man, vor allem zwischen Hoyerswerda und Wittichenau eine weiträumige Umleitungsstrecke fahren. Bereits vor 2010 wurde mit dem Ersatzneubau der Brücke über die Schwarze Elster der erste Schritt für die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Dörgenhausen getan. Alle weiteren Baumaßnahmen lagen dann zunächst in Folge knapper Stadtkassen Jahre lang auf Eis. Im Sommer 2014 konnte schließlich mit der neuen Planung der Ortsdurchfahrt begonnen werden. Im Rahmen des Bauvorhabens erfolgte der grundhafte Ausbau der Staatstraße 95 auf gut 1 km Länge. Es wurden Geh-und Radwege gebaut. Bushaltestellen sind nun barrierefrei. Für die Straßenbeleuchtung wurden 21 LED-Straßenlampen aufgestellt. Im Herbst erfolgt u.a. noch die Pflanzung von 16 Bäumen. Die Gesamtbaukosten betragen rund 3,5 Millionen Euro. Der Freistaat übernimmt davon ca. 2,5 Millionen über das Förderprogramm Kommunaler Straßen- und Brückenbau. (pm)
Nudelfabrik im Blickpunkt
11.09.2019 12:43:16

Löbau. Die Löbauer Nudelfabrik stand zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals besonders im Blickpunkt. Der 1899 errichtete und um 1935 von Hans Scharoun umgestaltete Komplex soll in den kommenden Jahren zum Kultur- und Begegnungszentrum ausgebaut werden. Unter anderem sollen das Stadtarchiv, das Stadtmuseum und ein Besucherzentrum für das benachbarte Haus Schminke hier ihren Platz finden. Hausbesitzer Fritz Schminke leitete die Nudelfabrik mit Unterbrechungen von 1920 bis 1946. Auf einer Führung zeigte Amtsleiter Guido Storch die Besonderheiten des Fabrikbaus, die sich in großzügigen Sozialräumen und pfiffigen Details äußern. Die Stadt Löbau hatte die Fabrik im Zuge einer Zwangsversteigerung im November 2018 für 164.000 Euro erworben. Die Umbaukosten werden auf circa 17 Millionen Euro geschätzt. (um)
Freigabe für neuen Parkplatz
11.09.2019 11:41:33

Hoyerswerda. Am Dienstagnachmittag (10.09.19) ist mit einem feierlichen Akt von Oberbürgermeister Stefan Skora die offizielle Verkehrsfreigabe von neuen Parkplätzen im Hoyerswerdaer Bleichgäßchen vollzogen worden. Im Rahmen der Baumaßnahme erfolgte die Neuherstellung einer zweiten Stellplatzanlage mit 28 Stellflächen sowie weiteren 10 Parkflächen neben der Straße „Bleichgäßchen“. Die Zufahrt für PKW´s erfolgt jetzt nur noch aus Richtung Straße am Lessinghaus. Dafür wurde die vorhandene Zufahrtsstraße von 2,50 m auf 5,00 m verbreitert. Eine Durchfahrt in Richtung Kirchstraße wird durch Poller unterbunden. Der Parkplatz ist mit zwei Straßenlampen ausgestattet. Die Gesamtbaukosten betragen rund 216.000 Euro. Im Nachgang erfolgt zur Aufwertung des Parkplatzes noch die Begrünung. Dafür wird der Parkplatz dann noch einmal kurzzeitig gesperrt. (pm)
Richtfest an der 2. Kamenzer Oberschule
10.09.2019 16:59:36

Kamenz. Der 1. Beigeordnete des Bautzener Landrates, Udo Witschas, hat sich beim Richtfest für den Neubau der 2. Kamenzer Oberschule eine Erschwerniszulage verdient. Und das aus zwei Gründen: Einerseits fand die Zeremonie auf dem Dach des Rohbaus bei strömendem Regen statt, und zweitens erwies sich der Nagel als außerordentlich widerspenstig. Da Witschas jedoch eine Leitungsposition inne hat, wird er wohl doch auf die Zulage verzichten müssen. Der Schulbau jedenfalls geht planmäßig voran und soll im Juli 2020 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten liegen bei circa 11 Millionen Euro, von denen der Landkreis als Schulträger 3,6 Millionen selber trägt. Die Stadt Kamenz steuert eine gute Million bei, der „Rest“ sind Fördermittel. Die Erneuerung der 2. Oberschule ist Voraussetzung für die Sanierung des Gymnasiums an der Henselstraße, in dem die Oberschüler derzeit lernen. (um)
Sperrungen zum Stadtfest
10.09.2019 16:54:10

Hoyerswerda. Aufgrund des Stadtfestes treten in dieser Woche diverse Sperrungen rund um den Lausitzer Platz in Kraft. Nach dem die Stellflächen an der Stadtpromenade und die Parkreihe am C&A bereits nicht nutzbar sind, wird ab Donnerstag auch der Parkplatz am Busbahnhof gesperrt.
Ab Freitag ist zudem das Parken entlang der Külzstraße untersagt. Zu Vollsperrungen der Bautzener Allee kommt es von Freitag ab 17.15 Uhr bis zum Montagmorgen 4.00 Uhr. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Kreuzungen Einsteinstraße und Congresshotel. Auch die Külzstraße wird zwischen dem Kreisverkehr und der Congress Hotel-Kreuzung für den Verkehr dicht gemacht. Die Haltestellen für den Busverkehr vom Lausitzer Platz (auch Flixbus) werden an die vorhandenen
Bushaltestellen in der Erich-Weinert-Straße und Käthe-Niederkirchner-Straße verlegt. (pm)
Betonstraße wird in Wiese umgewandelt
10.09.2019 16:52:45

Hoyerswerda. In Hoyerswerda werden derzeit nicht mehr benötigte Verkehrsflächen an der Otto-Nagel-Straße in Hoyerswerda zurückgebaut. Danach werden die Flächen mit Oberboden bedeckt und angesät. Dabei handelt es sich um eine Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme für die Deichsanierung zwischen Bautzener Brücke und Spremberger Brücke in den letzten beiden Jahren. Der Rückbau soll Ende September 2019 abgeschlossen sein, die Grassaat bis Ende November. Die Kosten dafür liegen bei rund 46.000 Euro, gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme wurde notwendig, weil die Deichsanierung ein Eingriff in Natur und Landschaft darstellt und diese durch geeignete Maßnahmen zu kompensieren sind. (pm)